Recyclinghinweis auf Rolltoren: Wandbild am Gebäude des Shanghai Science and Technology Museum

Seit 2011 besteht eine Kooperation mit dem Shanghai Science and Technology Museum (SSTM). Dazu gehört ein Mitarbeiteraustausch: Jährlich erhalten wir Besuch aus Shanghai und natürlich darf eine Kollegin bzw. ein Kollege des TECHNOSEUM die chinesische Metropole entdecken. In diesem Jahr hat sich unser Grafik-Designer Frank Ketterl auf den Weg gemacht und eine ganz besondere Aufgabe erhalten. Hier ist sein Bericht:

Während meiner Tätigkeit im Research und Design Department bekam ich die Aufgabe, eine Illustration zum Thema „Mülltrennung und Recycling am SSTM“ zu gestalten. Das finale Motiv sollte auf zwei große Rolltore übertragen werden.

Das Wandbild in Shanghai wird fertiggestellt.
Das Wandbild wird nach dem Entwurf von Frank Ketterl an den Rolltoren angebracht

Was Mülltrennung angeht, galt China bisher als Entwicklungsland: Alles landete in einer Tonne.

Diesen Sommer wurde in der Stadt Shanghai die Mülltrennung für alle Haushalte und öffentlichen Einrichtungen eingeführt. Üblich sind vier Behälter: eine Tonne für trockenen Restmüll, eine für feuchten Restmüll, eine für Wertstoffe und eine für Gefahrenstoffe. Auch im Museum stehen Mitarbeiter an den Sammelstellen und geben Hinweise für die richtige Trennung des Mülls.

Zum Thema gestaltete ich zwei Entwürfe: Der erste zeigt eine Meeresschildkröte deren Lebensraum durch Plastikmüll bedroht wird. Auf dem zweiten sind freundliche Mülltonnen vor dem SSTM-Gebäude zu sehen. Eine interne Kommission entschied sich für den heiteren Entwurf.

Wandbild in Shanghai mit der Aufschrift Act Green and Live Green und Turn Waste into Treasure. Zu sehen sind verschiedene Mülltonnen, die für unterschiedliche Müllarten stehen.
Das Wandbild in voller Pracht

Die Illustration habe ich dann als Vektordatei angelegt, dadurch war sie für die Realisierung auf großen Rolltoren besser skalierbar. Der Slogan „Act green & live green, Turn waste into treasure” musste nun ins Chinesische übersetzt werden. Anschließend wurde eine Agentur beauftragt, das Motiv mit Pinsel und Sprühdose auf die Rolltore zu malen.

Ich freue mich sehr, dass mein Motiv jetzt am Gebäude des SSTM zu sehen ist und für dieses wichtige Thema sensibilisiert.

Frank Ketterl

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